Mit Sicherheit dabei
(München) Zum siebten Mal traf sich das Who-is-Who der nationalen Sicherheitsbranche zur sogenannten Sicherheitsexpo in der Bayerischen Landeshauptstadt. Am 07. und 08. Juli präsentierten rund 100 Aussteller alles, was mit den Themen Sicherheit zu tun hat. Von der Gebäudesicherung über neue Ausweistechnologien bis hin zu neuen IT-Lösungen.
High-Tech aus Bad Orb
Auch das Bad Orber Unternehmen KnockN'Lock war natürlich mit von der Partie. Mit seinem einzigartigen elektronischen Schließsystem beeindruckte es die Besucher im ICM München. Für Geschäftsführerin, Manuela Engel-Dahan, ist die Messe ein absolutes Muss:
„München ist definitiv eine der wichtigsten Messen der Sicherheitsbranche. Für uns ist es vor allem die Möglichkeit, unser Schließsystem einem Fachpublikum vorzustellen und die Besucher von seiner Einzigartigkeit zu überzeugen.“
KnockN'Lock hat deutschlandweit den alleinigen Vertrieb für ein Schließsystem, das komplett ohne Schlüssel und Schlüsselloch auskommt. Die Tür wird – so komisch es klingen mag – per Klopfzeichen geöffnet. „Das System basiert auf dem sogenannten Körperschall.“, erklärt Manuela Engel-Dahan. „Zum Öffnen des Schlosses benötigt man einen sogenannten KnocKey. Diesen hält man einfach gegen die Tür. Wenn man dann seine individuelle PIN-Nummer eingegeben hat, sendet der KnocKey Klopfzeichen in einer bestimmten Intensität und einem bestimmten Rhythmus aus. Nur wenn diese Zeichen richtig sind, öffnet sich das Schloss.“
Beeindruckte Ordnungshüter
Unter den Besuchern waren unter anderem vor allem Mitarbeiter von militärischen Einrichtungen und der Polizei – so etwa vom Landeskriminalamt Bayern. Diese zeigten sich tief beeindruckt von der Funktion der KnockN'Lock-Schließsysteme. Vor allem die angebotene Einmal-Code-Lösung stieß auf reges Interesse.
„Bei dieser Lösung ruft derjenige, der eines unserer Schlösser öffnen will, bei seiner Zentrale an. Von ihr erhält er einen Code für seinen KnocKey. Dieser öffnet aber die Tür nur einmal und wird danach ungültig.“, so Manuela Engel-Dahan weiter.
Um die Bandbreite von Möglichkeiten darstellen zu können, hatte KnockN'Lock natürlich einige Vorführobjekte dabei. Darunter ein Geldautomat von Wincor-Nixdorf mit Fronttür, ein Safe-Tür-Schloss und ein elektronisches Schlüsseldepot von Kruse zum Hinterlegen konventioneller Schlüssel.
Wirklich auf Nummer sicher
Die Frage, die KnockN'Lock immer wieder gestellt wurde, war die nach der Sicherheit. Aber da kann Manuela Engel-Dahan beruhigen: „Zu unseren Kunden gehört die Deutsche Bahn und die Bundeswehr. Unsere Schlösser sind alle VdS- und BSI-zertifiziert. Insofern gibt es sicherheitstechnisch keinerlei Probleme. Im Gegenteil. Einen Schlüssel zu verlieren, ist schlimmer, als einen KnocKey. Denn selbst, wenn jemand diesen findet, kann er die Tür nicht öffnen, da er dazu die persönliche PIN des Eigentümers bräuchte. “
Das ist auch dem Waffenschrankhersteller Armatix bewusst. Er sichert sein sogenanntes „Baselock“ – eine Art gesicherter Waffenparkplatz – mit der KnockN'Lock-Technik. Erst nach Verwendung des KnocKey kann die Waffe entnommen werden.
Und so löste ein einfaches Klopfen bei vielen Messebesuchern ein bewunderndes Nicken aus.
