Stichwort-Verzeichnis

Administrator und Administrator-Passwort

Der Administrator und das Administrator-Passwort für die LogN’Lock Software werden bei der Erstinstallation bzw. beim Anlegen der ersten Datenbank festgelegt. Das Passwort kann aus bis zu 30 alpha-numerischen Zeichen bestehen. Die Datenbank-Verwaltung kann nur vom Administrator vorgenommen werden. Für eingreifende Änderungen in der bereits geöffneten Datenbank, z. B. Änderung des Identifikations-Codes oder Löschung von Schloss-Speichern, ist die erneute Eingabe des Administrator-Passwortes zwingend notwendig. Dies wird von der Software dann jeweils abgefragt. Das Passwort kann und sollte auch aus Sicherheitsgründen regelmäßig geändert werden.

Alarmanlagen – Alarmbox

Mit der Alarmbox (SA873) kann das Safe-Schloss (SL873) an eine Gefahrenmeldeanlage angeschlossen werden. Die Schaltung erfolgt gleichzeitig mit der Bedienung des Schlosses.

Anbohrschutz

Die Profilzylinder und die Montagesätze sind mit speziellen Bohrschutzsystemen ausgestattet. Der Profilzylinder hat keinerlei Öffnungen und Kammern zum Ansetzen des Bohrers. Zusätzlich befinden sich im Innern an den Stellen, die von außen zugänglich sind, mehrere mehrfach gehärtete Stahlkugeln, die ein Bohren unmöglich machen.

Anwendungsgebiete

KnockN‘Lock funktioniert einwandfrei bei allen festen Materialien. Sie können alle Türen aus Metall, Stahlbeton, Glas, Kunststoff oder Holz mit Schlössern versehen. Wir haben für jede Anforderung das richtige Produkt. Es gibt Schlösser für alle Behältnisse, Gefäße, Automaten, Maschinen, Tore, Schranken usw. Selbst in explosiver oder radioaktiver Atmosphäre funktioniert unsere Schließtechnik, weil sie nicht mit Funk arbeitet.

Audit-Schloss

Ein Audit-Schloss hat einen integrierten Speicher und wird per IR-Kabelverbindung mit dem PC bzw. Laptop oder PDA verbunden. Die Programmierung und Verwaltung wird mit der LogN’Lock-Software durchgeführt. Der Speicher eines Schlosses fasst 1.000 Ereignisprotokolle, die eingesehen, abgerufen und archiviert werden können. Die Zeitplanung und Safe-Sicherheitsmerkmale können nur im Software-Schloss konfiguriert werden. Ein Standard-Schloss kann jederzeit in ein Audit-Schloss gewandelt werden. Gleichfalls kann ein Audit-Schloss auch jederzeit in ein Standard-Schloss zurückgesetzt werden.

Außenknauf (Profilzylinder-Schloss)

Der Außenknauf ist mit dem Profilzylinder verschraubt. Durch Drehen des Knaufs verriegelt bzw. öffnet man das Profilzylinder-Schloss. Der Klopf-Code wird per KnocKey auf den Außenknauf übertragen und über den Profilzylinder dem Innenknauf übermittelt. Die Datenübertragung vom Schloss zum PC und umgekehrt findet per Opto-/USB-Kabelverbindung statt. Als »schlüssellose« Lösung kann beim Profilzylinder-System der Tastaturknauf als Außenknauf (KnocKey nicht nötig) eingesetzt werden. Näheres finden Sie unter »Tastaturknauf«.

Bedieneinheiten (KnocKey, Tastaturknauf, Wandtastatur, KnocKey-Box)

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Schlösser zu bedienen, alle sind elektronisch gesteuert. Der KnocKey, auch Klopfer genannt, entspricht einem Transponder-Schlüssel. Er ist der einzige Transponder-Schlüssel mit Pin-Code- und Kopier-Schutz.

Der Tastaturknauf ersetzt den Standard-Außenknauf. Er enthält einen integrierten KnocKey und hat alle Funktionen und Eigenschaften des KnocKeys.

Die Wandtastatur enthält quasi einen »versteckten KnocKey«. Die Wandtastatur wird direkt auf das Türblatt bzw. auf die Fläche, die im Vibrationsbereich des Schlosses liegt, geschraubt.

Die KnocKey-Box sendet die Klopfimpulse von innen. Die Aktivierung der KnocKey-Box, um Fernöffnungen vorzunehmen, erfolgt über beliebige Steuersysteme, die einen Stromimpuls im Bereich von 5 bis 15 Volt aussenden können. Z. B. Modem zur Öffnung per Telefonanruf, RFID-Systeme zur Öffnung über Ausweise oder Chips oder andere interne Daten-Leitungen.

Betriebsrat

Die Sozialräume können problemlos in das Schließsystem mit Zutritts-Kontrolle  integriert werden. In diesem Falle können Standard-Schlösser (ohne Protokollierungs-Funktion) installiert werden.

Bohrschablonen

Allen Produkten, die an der Tür bzw. an der Zarge befestigt werden müssen, liegen detaillierte Montageanleitungen mit Bohrschablonen bei.

Deutsche Bahn-Zertifizierung

Die Deutsche Bahn hat KnockN’Lock als zertifizierter Q1-Lieferant ausgezeichnet, um die Schlösser in  Personenbahnhöfe zu installieren.

Diplomarbeit

In einer Diplomarbeit der Deutschen Bahn AG wurde das Schließsystem KnockN’Lock im Jahre 2007 mit einem Transponder-System und einer konventionellen Schließanlage verglichen. Untersucht wurden Sicherheit, Nutzbarkeit und Wirtschaftlichkeit. KnockN’Lock lag in den Kategorien Sicherheit (wegen des einzigen Schlüssels mit Pin-Code-Schutz) und Wirtschaftlichkeit (andere Systeme sind doppelt so teuer) auf dem ersten Platz.

Druckwiderstand

Die Druck- oder Zugwiderstände sind von Produkt zu Produkt unterschiedlich und in den jeweiligen Datenblättern ausgewiesen.

Einhand-Bedienung

Die KnockN’Lock-Produkte sollen Ihnen Sicherheit, aber auch Erleichterung verschaffen. Alle Produkte sind für die Einhand-Bedienung konzipiert. So öffnen Sie die Tür mit einem KnocKey: Am leichtesten geht es, wenn man ihn ganz locker in der rechten Hand hält (bei Rechtshändern) und mit der rechten Daumenunterseite (nicht mit dem Fingernagel) die jeweiligen Tasten drückt (wie beim SMS-Schreiben auf dem Handy). Durch die tastbaren Erhebungen und die Markierung auf der Ziffer »5« bekommen Sie recht schnell ein gutes Gefühl für die Tastatur. Dann pressen Sie ihn gegen die Tür oder den Außenknauf, warten die Klopftonfolge und den Bestätigungs-Klick ab und drehen dann mit derselben Hand den Knauf bzw. öffnen die Tür.

Elektro-Mechanik

Das Profilzylinder-System besteht aus drei Komponenten: dem Profilzylinder, dem Innenknauf und dem Außenknauf. Besonderheit beim Profilzylinder-Schloss: Das Profilzylinder-Schloss ist ein elektro-mechanisches System mit folgendem Prinzip: der installierte Profilzylinder mit montiertem Innen- und Außenknauf lässt sich im Normalzustand nur mit dem Innenknauf mechanisch drehen (Fluchttür). Der Außenknauf dreht im Normalzustand leer. Erst durch die Pin-Code-Übertragung verbindet sich der Profilzylinder auch mit dem Außenknauf. Erst dann kann man ihn drehen (Außenknauf wird dann wie ein Schlüssel benutzt). Es kann also von außen niemand unbefugt öffnen, denn der Außenknauf dreht leer. Um das Schloss automatisch zu verriegeln, würde man einen Motor steuern müssen, der den Knauf selbständig dreht. Dies würde viel Energie verbrauchen und man käme nur auf einen Bruchteil der ca. 20.000 Zyklen, die mit einer einzigen Batterie und der elektro-mechanischen Lösung durchgeführt werden können.

Fern-Aktivierungs-Code

Dient zur lokalen Anmeldung von Bedieneinheiten direkt am Schloss, die noch nicht im Schlossspeicher eingetragen sind. Von der Software generierter Code, 16-stellig, der zur Aktivierung eines neuen KnocKeys oder einer neuen Bedieneinheit vor Ort am Schloss dient. Die Fernaktivierung ist nur mit KnocKeys durchzuführen, die zuvor noch nicht im Schloss registriert wurden. Eine Synchronisation mit der Software ist nicht notwendig. Der Eingabebefehl ist 09^.

Fern-Löschungs-Code

Von der Software generierter Code, 16-stellig, der zur Löschung eines bestimmten KnocKeys oder Bedieneinheit vor Ort am Schloss dient. Eine Synchronisation mit der Software ist nicht notwendig. Der Befehl wird mit einem vom Administrator definierten KnocKey vor Ort durchgeführt, dieser muss jedoch zuvor im Schloss registriert werden. Dies kann auch vorher mittels Fern-Aktivierung durchgeführt werden. Der Eingabebefehl ist 03^.

Generalvertretung Deutschland

Exklusive Vertretung ist KnockN’Lock Deutschland GmbH & Co. KG in 63619 Bad Orb, Gewerbestr. 25. Geschäftsführerin Manuela Engel-Dahan, www.knocknlock.de

Gleichschließung

Gleichschließend sind alle KnocKN’Lock-Schlösser. Sie lassen sich alle mit nur einem KnocKey steuern und auch mehrere Schlösser an einer Tür (Mehrfachverriegelung) gleichzeitig steuern.

Hang-Schloss

Ein wetter- und korrosionsfestes Vorhänge-Schloss wird ab 2011 die Produkt-Serie ergänzen.

Ident-Nummer (8-stellig)

Jedes KnockN’Lock-Produkt im Schließsystem hat eine einmalige Ident-Nummer (Schloss, KnocKey, Tastaturknauf, Wandtastatur). Diese Ident-Nummer ist 8-stellig. Die Aktivierung und Verwaltung findet über die Ident-Nummer statt. Die Ident-Nummer der Bedieneinheiten wird über die Aktivierung im Schloss eingetragen und die Zutrittsberechtigung in Verbindung mit dem Pin-Code gesteuert. Die Ident-Nummer findet man auf der Rückseite der Produkte, wenn dort kein Label ist, dann im Batterie-Fach.

Identifikations-Code

Die LogN’Lock-Software im G3-System generiert einen Identifikations-Code, der den Daten-Import und -Export vom Schloss durch Unbefugte verhindert. Nur die personalisierte und Code-geschützte Datenbank kann auf das jeweilige Schloss zugreifen.

Industriepreis 2008

Mit dem Industriepreis 2008, Kategorie Facility Management, wurde KnockN’Lock im April 2008 ausgezeichnet.

Innenknauf (Profilzylinder-Schloss)

Die Steuerung des Profilzylinder-Schlosses steckt im Innenknauf. Dieser nimmt über die Vibration die Klopfsignale auf, entschlüsselt und schaltet die Verbindung zum Außenknauf frei. Der Innenknauf ist batteriebetrieben.

Innovationspreis 2007

Mit dem Innovationspreis 2007, Kategorie Büroorganisation, wurde KnockN’Lock im April 2007 ausgezeichnet. »Innovation für den Mittelstand«, dieses Prädikat mussten Unternehmen und deren Produkte, Lösungen und Dienstleistungen erfüllen, um zu den Gewinnern des Innovationspreises 2007 ITK der Initiative Mittelstand zu gehören. Über 1.200 Bewerbungen gingen bei der Jury ein. Neben einem Gesamtsieg wurde der Innovationspreis 2007 ITK in 33 Kategorien verliehen. Diese Auszeichnungen waren mit Marketing- und PR-Paketen im Gesamtwert von 125.000 Euro verbunden.

Innovationspreis 2008

Mit dem Innovationspreis 2008, Kategorie Identifikationstechnologie, wurde KnockN’Lock im März 2008 ausgezeichnet. Über 1.600 Bewerbungen gingen bei der Jury ein. Neben einem Gesamtsieg wurde der Innovationspreis 2008 ITK in 33 Kategorien verliehen. Diese Auszeichnungen waren mit Marketing- und PR-Paketen im Gesamtwert von 150.000 Euro verbunden.

Innovationspreis der Welt 2008, Erster

KnocKN’Lock wurde als Teilnehmer des Wettbewerbs ausgezeichnet.

IP-Klasse

Die KnockN‘Lock-Produkte sind mit der IP-Klasse 65 zertifiziert.

Kernziehschutz

Der Profilzylinder ist mit einem Kernziehschutz ausgestattet. Beim Versuch, den Profilzylinder gewaltsam heraus-zuziehen (ohne die Stulpschraube zu lösen), bricht der Außenstift zum Befestigen des Außenknaufs an einer Sollbruchstelle ab. Dies ermöglicht dann das einwandfreie Drehen des Zylinderkerns mit einer Zange. Das Schloss blockiert nicht und lässt sich trotz der Sabotage wie gewohnt mit einem KnocKey öffnen.

Knock Code« bzw. »Knock Code Technologie

Die »Knock Code Technologie« wurde 2001 weltweit patentiert. Die Methode ist einmalig und abhörsicher. Die Öffnungs-Signale werden mittels Klopfzeichen übertragen. Maßgebend sind nicht die Klopftöne selbst, sondern die Zeitabstände dazwischen. Diese ändern sich ständig und sind zudem algorithmisch verschlüsselt. Aufnehmen und Abspielen des Klopfsignals zum Öffnen der Schlösser sind somit unmöglich. Es sind keine Verbindungen (Durchbohrungen oder Kabelverbindungen) vom »KnocKey« (Schlüssel) zum Schloss notwendig. Das Schloss empfängt die Schwingungen des Materials, die durch das »Klopfen« ausgelöst werden und öffnet. Aber nur dann, wenn eine Befugnis vorliegt. Eine zweifache Absicherung verhindert das unbefugte Eindringen: geprüft werden die einmalige Ident-Nummer und der Öffnungs-Code des KnocKeys.

KnocKey – Der Transponder (Schlüssel)

Unseren Transponder  bezeichnen wir als »KnocKey« oder »Klopfer«. Er ist der einzige Transponder mit Pin-Code- und Kopier-Schutz. Er hat einen Klopfstift, mit dem er seine Signale per Vibrationstechnik überträgt. Mit ihm können Sie alle Produkte von KnockN’Lock öffnen und schließen bzw. das Relais steuern. Mit einem »KnocKey« können Sie  beliebig viele Türen bzw. Schlösser öffnen. Jeder »KnocKey« hat eine einmalige 8-stellige Ident-Nummer. Über diese findet die Verwaltung und Zuordnung im Schloss-Speicher statt. Bei Verlust kann ihn niemand – wegen des Pin-Code-Schutzes – missbrauchen.

Beim Übertragen des Klopfsignals sendet der »KnocKey« oder »Klopfer« seine 8-stellige Ident-Nummer, seinen Pin-Code und einen Algorithmus, dadurch ist das Klopfsignal niemals gleich. Die Zeitabstände zwischen den Klopfsignalen ändern sich für das menschliche Ohr nicht hörbar. Dieses Signal kann nicht simuliert oder manipuliert werden. Auch ein Aufnehmen und Abspielen des Signals führt nicht zu einer Schloss-Reaktion. Dies wurde vom BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) überprüft.

KnocKey-Box

Die KnocKey-Box kann von externen Systemen angesteuert werden und ermöglicht so die Fernöffnung bzw. -Steuerung der Schlösser bzw. Relais über vorgeschaltete Systeme. So kann eine Türöffnung auch per Telefon-Anruf oder Transponder-System erfolgen sowie über andere interne Systeme per PC- bzw. Signal-Steuerung. Die KnocKey-Box wurde 2007 mit einem Innovationspreis und im Jahre 2008 mit einem Industriepreis ausgezeichnet.

Lieferzeiten

Die Lieferzeiten der Produkte aus dem Katalog betragen, je nach Auftragslage, 3 bis 90 Tage. Die Lieferzeiten für individuelle Produktlösungen sind zu erfragen.

LogN’Lock-Software

Mit unserer Software verwalten Sie Ihre Schließanlage inkl. Zugangskontrolle: Verwaltung der Türen bzw. Schlösser, Anlegen von Schlüsselplänen, Aktivierung und Freischalten von KnocKeys, Definierung der Zutrittsberechtigungen, Zeit-Tableau für Sperrzeiten nach Stunden, Tagen, Wochenende, Urlaubszeit usw. Abruf der Nutzer, Sperrung bei »KnocKey«-Verlust, Archivierung der Protokolle (wer hat wann geöffnet/geschlossen mit Name, Datum und Uhrzeit) usw.

Magnete und EMP

Alle Produkte sind nach dem Einbau gegen Magnete und elektro-magnetische Impulse beständig. Dies ist auch durch VdS überprüft worden. Die Verriegelungen und das elektro-mechanische Betriebssystem befinden sich jeweils im Inneren der Gehäuse und sind gegen derlei Einflüsse abgeschirmt.

Mehrfachverriegelung

Sie können mehrere Tür-Schlösser an einer Tür montieren und diese auch gleichzeitig mit einem KnocKey steuern. Eine Mehrfachverriegelung im Einsteck-Schloss wird über einen Profilzylinder gesteuert.

Modem

Mit dem Modem und der KnocKey-Box ist die Öffnung von Schlössern per Handy bzw. Telefonanruf möglich. Das Modem wird an die KnocKey-Box angeschlossen und in der Nähe des Schlosses montiert. Man benötigt einen Stromanschluss. In das Modem wird eine Sim-Karte eingelegt. Die Erteilung der Zutrittsberechtigung erfolgt über die Telefon-Nummer der Nutzer. Es können bis zu 2.000 Nutzer verwaltet werden, auch mit individueller Zutritts-Kontrolle für 400 Nutzer (Definition von Zeitfenstern). Die Anrufe zur Schloss-Öffnung sind kostenfrei. Das Modem nimmt die Anrufe nicht an, sondern prüft die Berechtigung und sendet einen Impuls zur KnocKey-Box, diese sendet das Klopfsignal und löst damit die Schloss-Öffnung aus.

Montagewinkel

Um Schlösser in Container, Garagen, Tore, Rolltore, Lkw, Maschinen, Automaten etc. einzubauen, werden teilweise verschiedene Montagewinkel benötigt. Diese sind zusätzlich zum jeweiligen Schloss zu bestellen.

Nachschlüssel

Die Nachbestellung einer Bedieneinheit ist jederzeit möglich. Sie kann sofort ins System integriert werden. Mittels der Aktivierungs-Codes werden die Zutrittsberechtigungen pro Schloss sehr schnell programmiert und können unverzüglich benutzt werden.

Notfall-KnocKey (Notfall-Schlüssel)

Beim Erstellen eines Schließplanes sollte immer ein Notfall-KnocKey mit eingeplant werden. Dieser KnocKey sollte, wie der des Gebäude-Managers, Zutrittsberechtigung für alle Türen haben. Dieser Notfall-KnocKey sollte dann auch außerhalb des verschlossenen Objektes aufbewahrt werden, um im Notfall damit zu öffnen. Programmieren Sie am besten einen 6-stelligen Pin-Code. Ohne diesen Pin-Code kann niemand den Notfall-KnocKey missbrauchen.

Notfallfunktion: Öffnen bei »leerer Batterie«

Die KnockN‘Lock-Schlösser lassen sich auch dann noch einmal öffnen, wenn die Batterie leer ist. Das heißt, auch wenn alle Warnhinweise übersehen werden und die Batterie nicht ausgetauscht worden ist, besteht keine Gefahr, dass man sich ausschließt. Es verbleibt immer eine Restenergie in der Batterie, die eine letzte Öffnung möglich macht. Allerdings bleibt der automatische Verschließ-Klick aus. Das Schloss kann auch mit erneuter Übertragung des Pin-Codes nicht geschlossen werden. Es muss erst die Batterie ausgetauscht werden, um das Schloss wieder abzuschließen.

Operator

Der Operator verfügt mit seinem Passwort einen Schnellzugang zur LogN’Lock-Datenbank, um dort direkt auf die Funktion der Service-Code-Generierung zuzugreifen. Er hat nur begrenzte Rechte.

Piezo-Technik

Die Wahrnehmung des Knock Codes erfolgt über die Vibration des Materials.

Pin-Code

Der Pin-Code dient zur Öffnung des Schlosses bzw. Bedienung des Relais. Der Pin-Code kann 4-, 5-, 6-, 7- oder 8-stellig sein. In Sekundenschnelle kann ein Pin-Code geändert werden. Die Pin-Codes sind für die Protokollierung der Ereignisse nicht relevant. Gelistet wird die Ident-Nummer der jeweiligen Bedieneinheit.

Profilzylinder

Es gibt keine Schlüssellöcher oder Kontaktpunkte nach außen, die den Zugang zum Innenknauf möglich machen. Im Innenknauf steckt die Technik. Beidseitig befinden sich Stifte. Der Stift zum Befestigen des Außenknaufs ist drehbar. Der Stift auf der Innenseite lässt sich nach innen drücken und kommuniziert mit der Technik im Innenknauf. Der Profilzylinder kann nicht aufgebohrt werden. Es gibt keinerlei Angriffspunkte zum Bohren und zudem sind gehärtete Metallkugeln als Bohrschutz kernintegriert. Bei Manipulation am Außenknauf und Bohr- oder Zerstörungsversuchen blockiert das Schloss nicht, wie bei anderen elektronischen Schlössern üblich. Das heißt, auch über den defekten bzw. zerstörten Zylinder kann mittels des »KnocKeys« auch dann noch der Öffnungs-Code übermittelt werden und der Innenknauf wird das Schloss öffnen.

Profilzylinder-Schloss

Das Profilzylinder-Schloss besteht aus dem Profilzylinder, dem Innen- und dem Außenknauf. Die Montage unseres Profilzylinder-Schlosses ist sehr einfach. Den alten Profilzylinder einfach herausziehen, durch unseren ersetzen, Innen- und Außenknauf montieren, fertig. Bitte beachten Sie hier auch die Hinweise zum Messen und Entfernen des Profilzylinders!

Profilzylinder-Verlängerungen

Es gibt 11 mm lange Verlängerungen für innen und außen zum Anpassen der Profilzylinder an das richtige Maß.

Relais

Das Relais dient zur Steuerung elektrischer Geräte aller Art und wird mit den Bedieneinheiten gesteuert. Es benötigt eine externe Stromversorgung. In Kombination mit einem Schloss kann man gleichzeitig beim Verschließen bzw. Öffnen die Geräte starten bzw. abschalten. Z. B. einsetzbar für Maschinen, Videoanlagen, Alarmanlagen, Schranken, Rolltore, Schiebetüren, Aufzüge, Gleittüren, Laufbänder, usw.

Schalltechnik

Die KnockN’Lock-Technologie basiert auf einer Schalltechnik. Klopfimpulse werden auf feste Materialien übertragen und die dadurch verursachten Schwingungen vom Schloss empfangen und identifiziert. Die Produkte sind technisch hochentwickelt und nehmen sogar geringste Schwingungen (Vibrationen) in Stahlbeton wahr.

Schlag-Schlüssel

KnockN’Lock-Profilzylinder sind mit einem Schlag-Schlüssel nicht zu öffnen. Da es keine Öffnungen oder Kammern gibt, können auch keinerlei Werkzeuge zum unbefugten Öffnen oder Manipulieren eingeführt werden.

Schließanlagen für Banken

Gemeinsam mit Wincor Nixdorf International GmbH wird ein komplettes Schließsystem für Banken angeboten. Es ermöglicht die Verwaltung aller Schlösser in einer Bank mit nur einem Bedienelement (KnocKey) pro Nutzer bzw. pro Mitarbeiter.

Schlüsselverlust

Sie können ruhig schlafen, auch bei Schlüsselverlust! Denn bei Verlust des »KnocKeys« besteht keine Gefahr, dass der Finder diesen zum Öffnen nutzt, wenn er den Öffnungs-Code nicht kennt. Der gefundene »KnocKey« ist für den Finder ohne Code wertlos! Der alte »KnocKey« wird aus der Schlüssel-Verwaltung gelöscht und ein neuer aktiviert. Bei anderen elektronischen Schließsystemen, die ohne Codierung arbeiten, kann die Zeit des Verlustes – man merkt das ja auch nicht immer sofort – bis zum Zeitpunkt der Löschung aus dem System schon eine erhebliche Gefährdung darstellen.

Schutzbeschläge

Im Sortiment gibt es keine Schutzbeschläge.

Sensibilität

Feste Materialien unterschiedlicher Art (Holz, Glas, Kunststoff, Metall, Stahlbeton) vibrieren bzw. schwingen unterschiedlich, je nach Festigkeit. Die Schlösser und Relais verfügen über eine selbstkalibierende Vibrations-Sensorik. Eine Einstellung ist nicht notwendig.

Service-Code

Im Software-System kann durch die Software ein begrenzt gültiger Service-Code (für 1 bis 255 Mal – vom Administrator zu definieren) für ein Schloss generiert werden. Der Service-Code wird einem Service-Code-KnocKey direkt zugeordnet. So kann ein Mitarbeiter, der über den neutralen Service-KnocKey verfügt, fernmündlich Öffnungs-Codes erhalten, um an einem Installationsort Wartungen durchzuführen. Ein permanent gültiger Öffnungs-Code ist nicht notwendig. Zur Generierung eines Service-Codes ist eine Synchronisation mit dem Schloss nicht notwendig. Neue Service-Codes können jederzeit in der Datenbank abgerufen werden. Die Code-Generierung kann mittels der Operator-Funktion schnell über einen Direktzugang zur Datenbank erfolgen. Der Operator kann sonst keine Änderungen in der Datenbank vornehmen. Pro Schloss oder Relais können bis zu 2.000 Service-KnocKeys definiert werden.

Setup-Code

Alle Schlösser bzw. Relais haben einen werkseitig eingestellten 8-stelligen Setup-Code. Bei Nutzung ohne Software und Programmierung direkt mit dem KnocKey muss dieser vor Inbetriebnahme umgestellt (personalisiert) werden. Er muss 6- bzw. 8-stellig sein und sollte sicher aufbewahrt werden. Jeder, der Ihren Setup-Code kennt, könnte Programmierungen vornehmen und auch einen anderen Setup-Code einstellen. Hier muss unbedingt absolut fürsorglich gehandelt und auch regelmäßig geändert werden.

Hinweis: ohne den persönlichen Setup-Code kann ein Schloss nicht programmiert bzw. keine Bedieneinheit aktiviert werden. Es handelt sich um hochsicheres Schließsystem, es gibt keine Reset-Funktion bei Verlust des Setup-Codes. Ein Schloss, dessen Setup-Code nicht bekannt ist, kann als Standard-Schloss nicht mehr programmiert bzw. Programmierungen nicht geändert werden.

Setup-Code

Der werkseitige Setup-Code ist 8-stellig (12345678). Bei Konfigurierung des Standard-Schlosses stellt der Nutzer seinen persönlichen Setup-Code, 6-, 7- oder 8-stellig ein. Mit diesem können neue Bedieneinheiten aktiviert werden und Einstellungen des Schlosses programmiert werden. Der Setup-Code ist über einen Programmierbefehl änderbar.

Beim Software-Schloss kann ein Setup-KnocKey über die Software generiert werden. Mit diesem Setup-KnocKey können Service-Einstellungen (Verschließzeit, Fehlversuche, Sperrzeit) definiert werden. Der Setup-Code kann beim Software-Schloss nicht ohne Software geändert werden.

Software-Schloss

Siehe Audit-Schloss. Ein Audit-Schloss hat einen integrierten Speicher und wird per IR-Kabelverbindung mit dem PC bzw. Laptop oder PDA verbunden. Die Programmierung und Verwaltung wird mit der LogN’Lock-Software durchgeführt. Der Speicher eines Schlosses fasst 1.000 Ereignisprotokolle, die eingesehen, abgerufen und archiviert werden können. Die Zeitplanung und Safe-Sicherheitsmerkmale können nur im Software-Schloss konfiguriert werden. Ein Standard-Schloss kann jederzeit in ein Audit-Schloss gewandelt werden. Gleichfalls kann ein Audit-Schloss auch jederzeit in ein Standard-Schloss zurückgesetzt werden.

Sollbruchstelle (Sabotageschutz)

Der Außenstift am Profilzylinder zur Befestigung des Außenknaufs hat eine Sollbruchstelle. Bei entsprechend ausgeübter Gewalteinwirkung bricht der Außenstift vor dem Gehäuse des Profilzylinders ab. Dies dient zum Schutz vor Manipulation und zur Hilfe beim Öffnen mit einer Zange. Denn auch wenn Außenknauf und Halterungsstift mutwillig zerstört werden, gibt es keinen Zugang zum Schloss (Steuerung sitzt im Innenknauf). Auch auf den zerstörten Profilzylinder kann dann noch der KnocKey angesetzt werden, um den Pin-Code zu übertragen. Die Zylinder-Drehung nimmt man mit einer Zange vor. Es ist nicht notwendig, die Tür zu zerstören, um zu öffnen. Man muss dann nur den Profilzylinder und den Außenknauf ersetzten.

Standard-Schloss

Das ist ein Schloss, das ohne Software genutzt und nur mit den Bedieneinheiten programmiert wird. Ein Standard-Schloss kann jederzeit in ein Audit-Schloss gewandelt werden. Das Standard-Schloss zeichnet jedoch nur bedingt Ereignisprotokolle auf. Sollten Ereignisprotokolle benötigt werden, so ist der Einsatz von Audit-Schlössern zu empfehlen. Ein Audit-Schloss kann zum Standard-Schloss gewandelt werden.

Stiller Alarm

Zum Übertragen eines »Stillen Alarms« wird die letzte Ziffer des Öffnungs-Codes mit +/-1 geändert. Das Schloss öffnet sich, aber gleichzeitig wird über das Relais oder über die Alarmbox – unbemerkt – ein »Stiller Alarm« ausgelöst, der dritte Stellen über eine genötigte Öffnung informiert.

Stromversorgung – Batterie

Die Stromversorgung findet über handelsübliche 123A Lithium- bzw. CR2-Lithium-Batterien (3V) statt. Durch den geringen Energieverbrauch haben die Schlösser und KnocKeys eine außergewöhnlich große Kapazität. Pro Batterie sind bis zu 20.000 Betriebszyklen möglich. Eine integrierte Warnfunktion weist auf den notwendigen Batterie-Wechsel hin. Sollten die Warnungen missachtet werden, so ist in allen Schlössern eine Notfall-Funktion integriert: die letzte Aktion ist noch einmal »Öffnen«. Die Schlösser lassen sich danach nicht mehr verschließen. Das Verschließen ist dann erst wieder mit einer neuen Batterie möglich.

Tastaturknauf (Profilzylinder-Schloss)

Ein »KnocKey« ist im Außenknauf integriert. Alle Funktionen des »KnocKeys« sind hier im Außenknauf enthalten. Ein zusätzlicher »KnocKey« ist nicht notwendig. Der Einsatz von Tastaturknäufen kann die Anzahl der benötigten Schlüssel in einem Gebäude bzw. innerhalb Ihrer Schließanlage verringern.

Vandalismus

Insbesondere bei Profilzylindern gibt es häufig Vandalismus in öffentlichen Gebäuden. So können Fremdkörper oder Flüssigkeiten in die Schlüssellöcher oder Kammern gesteckt bzw. gesprüht werden. Die Schlösser sind dann mit einem Schlüssel nicht mehr zu öffnen und müssen ausgetauscht werden. Das kann teuer werden und stört den Betriebsablauf. KnockN’Lock-Schlösser haben keinen Zugang von außen. Es gibt keine Öffnungen, um Fremdkörper  einzuführen. Ebenso gibt es keine Durchbohrungen oder Verkabelungen, die manipuliert werden könnten.

Vandalismus bei KnockN’Lock

Werden Tastaturen entfernt oder zerstört, blockiert das Schloss nicht. Es kann jederzeit mit einem KnocKey geöffnet werden. Bei Zerstörung eines Außenknaufs beim Profilzylinder-System mit dem Versuch, den Profilzylinder herauszuziehen, bricht dieser an einer Sollbruchstelle ab und verhindert so die Entfernung oder das Vordringen zum Zylinderkern. Auch der so zerstörte Profilzylinder kann immer noch über einen KnocKey gesteuert werden und die Tür lässt sich aufschließen. Man benötigt in einem solchen Fall nur einen neuen Außenknauf und einen neuen Profilzylinder. Die wertvollste Einheit, der Innenknauf mit der Technik, sitzt geschützt innen und funktioniert einwandfrei.

Vibration

KnockN’Lock-Schlösser nehmen die Vibration auf, die durch die Klopfsignale auf dem Material verursacht werden.

Vier-Augen-Prinzip

Es sind zwei Personen (Nutzer) mit je einem Pin-Code nötig, um ein hochsicheres Schloss zu öffnen. Die Code-Eingabe erfolgt nacheinander. Erst danach erfolgt die Übertragung auf das Schloss. Es können zweimal 4- bis 8-stellige Codes gewählt werden. Die Freischaltung erfolgt, wenn die Pin-Codes korrekt und in richtiger Reihenfolge eingegeben wurden. Beim Vier-Augen-Prinzip kann auch ein Nutzer mit Service-Codes ausgestattet werden. Siehe auch Service-Code.

Vorhänge-Schloss

Siehe Hang-Schloss. Ein wetter- und korrosionsfestes Vorhänge-Schloss wird ab 2011 die Produkt-Serie ergänzen.

Wandtastatur

Die Tastatur hat alle Funktionen des »KnocKeys« und wird auf das Türblatt oder den Rahmen außen angebracht, Kabelverbindungen oder Durchbohrungen sind nicht nötig. Es gibt keine Verbindung zum innen montierten Schloss, der Öffnungs-Code wird auch hier mittels »Klopf-Code« übertragen. Ein zusätzlicher »KnocKey« ist nicht notwendig. Der Einsatz von Wandtastaturen kann die Anzahl der benötigten Schlüssel in einem Gebäude bzw. innerhalb Ihrer Schließanlage verringern.

Wincor Nixdorf International GmbH

Die Vision von Herrn Peter Wöffen, Wincor Nixdorf, Produktmanagement Cash Solutions, mit einer Bedieneinheit alle Türen in einer Bank zu öffnen, wird — dank des innovativen und weitsichtigen Managements von Wincor Nixdorf International GmbH — in Kooperation in die Tat umgesetzt: im gemeinsamen Vertrieb eines Gesamt-Schließkonzepts für Banken. Mit nur einer Bedieneinheit lassen sich alle zu verschließenden Einheiten steuern, gleich, ob Eingangstür, Bürotür, Konferenzraum, Kontoauszugsdrucker, Serverraum, Sozialräume, Schrank, Tiefgarage, Gefahrenmeldeanlagen oder der Safe – mit nur einem KnocKey. Individuelle Zutrittszeiten, Protokollierung, Zusatz-Sicherheits-Einstellungen wie »Vier-Augen-Prinzip« oder »Stiller Alarm«. Schließanlagen lassen sich individuell generieren, jederzeit ändern oder erweitern. Das schafft mehr Transparenz und Beschleunigung des Prozessablaufs im Bereich Verwaltungsbereich »Schließung und Sicherheit«.

Zutritts-Kontrolle

In der LogN’Lock-Software können Zeitfenster definiert werden. Individuelle Öffnungs- und Schließzeiten für Schlösser oder Zutrittsberechtigungen für Nutzer mit Zeitfenstern. Beim Anlegen der Zeitschemen können auch Feiertage mitberücksichtigt werden.
Beim Software-Schloss können alle Zutritts-Daten ausgelesen werden, insbesondere Datum und Uhrzeit und Beschreibung der getätigten Aktion.

Direkter Kontakt

KnockN'Lock Deutschland

Gewerbestraße 25
63619 Bad Orb

Telefon: 06052 - 912 808 - 0
Telefax: 06052 - 912 808 - 500

Email: info@knocknlock.de
Web: www.knocknlock.de